Fachbuch

 

Diplom-Arbeit

Nina Waldkirch:

Der Trend zum Mystery-Genre

in neuen Romanen und Filmadaptionen

Dan Brown, Arturo Pérez-Reverte und Wolfgang Hohlbein

Band 1 in der Reihe Literatur und Medien

Tectum Verlag, Marburg, 2007

136 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8288-9365-8

Klappentext

„Sakrileg“, „Die neun Pforten“, „Das Blut der Templer“ – seit einigen Jahren ist eine auffallende Tendenz zum Mystery-Genre zu verzeichnen, sowohl im Buch-, als auch im Film- und Fernsehbereich. Das hybride Genre vereint gekonnt die Gattungen Detektivgeschichte, Thriller, Fantasy und Horror. Nicht nur die Autoren und Regisseure, sondern auch die Leser und Zuschauer dieses Genres befinden sich auf den Spuren von Mythen, Legenden, Rätseln und der Schatzsuche. 

Alle in diesem Buch behandelten Titel verbinden außerdem das neue Motiv der Geheimgesellschaften und die sich um sie rankenden Verschwörungstheorien. Die Mystery-Welle weitet sich auf sämtliche Medien und Gattungen aus und ist keineswegs reine Unterhaltungsliteratur: Die Verschmelzung von Fakt und Fiktion regt Leser zur Informationsrecherche an und verursacht öffentliche Diskussionen in Form von Fernsehbeiträgen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln. Weiterführende Literatur zu dem in den Romanen und Filmen offenbarten geheimen Wissen wird in hohen Auflagenzahlen verkauft. Dieses Phänomen ist nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland verbreitet: Weltweit gehen die Menschen aufgrund von Mystery-Romanen und deren Verfilmungen auf „Recherchejagd“. 

Nina Waldkirch erklärt das multimediale und internationale Erfolgsgeheimnis des Genres und zeigt seine Tendenz zur Weiterentwicklung auf. Die Autorin legt damit erstmals einen umfassenden Beitrag zum bislang selten untersuchten Fachgebiet Mystery vor. Dieses Buch ist nicht nur für Fachleute der Literatur und des Films von Interesse, sondern auch für alle Mystery-Fans.

Rezension

"Die Arbeit, inklusive ihres umfangreichen Literaturverzeichnisses, trägt dazu bei, das Genre ,Mystery' in seiner Multimedialität und Internationalität zu begreifen und es als eines der momentan populärsten Erzählverfahren zu kontextualisieren."

 

Claudia Lainka (Mannheim) in Medienwissenschaft 03/2008 

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© 2020 Nina Waldkirch

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